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Wie den Energiehaushalt regulieren

Täglich wiederkehrende, hohe Anforderungen durch Beruf, Partnerschaft und Familie, fordern uns einiges ab. Zugegeben, diese Erkenntnis ist nicht neu. Es macht auch Spaß, die täglichen Herausforderungen zu meistern. Doch hier lauern auch Gefahren. Welche das sind und wie Du damit umgehen kannst, erfährst Du im folgenden Artikel.


Der eigene Anspruch und die innere Batterie

Von Kindesbeinen an haben gelernt, möglichst perfekt und fehlerfrei zu "funktionieren". Dies betrifft sämtliche Lebensbereiche und bezieht sich keineswegs ausschließlich auf Beruf und Karriere. Hohe Anforderungen an uns zu stellen, dynamisch und erfolgreich durch den Tag zu gehen, ist Teil unseres Selbstbildes. Medien und Werbung verstärken dies. Stetig hohen Anforderungen gerecht zu werden, kontinuierlich mit innerer Anspannung umzugehen, hat jedoch einen Preis. Es verbraucht in hohem Maße Energie, Deine innere Batterie leert sich. Dies findet kontinuierlich und in kleinen Schritten statt. Achtest Du nicht darauf, Dir rechtzeitig Freiräume zu schaffen, um sie wieder aufzuladen, können physische und emotionale Erschöpfung die Folge sein. Dies kann sich in Form von Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit und innerer Unruhe bis zu Kreislauferkrankungen äußern. Gerade Menschen, die hohe Anforderungen an sich stellen, sind gefährdet. Unmerklich bist Du hauptsächlich damit beschäftigt, die Bedürfnisse Anderer zu befriedigen.


Die eigenen Bedürfnisse und der Energiehaushalt

Dauerhaft unerfüllte Bedürfnisse machen unglücklich. Klingt nach einer Binsenweisheit, ist aber eine grundlegende Erkenntnis auf dem Weg zu einem ausgeglichenen Energiehaushalt. Nicht erfüllte Bedürfnisse werden vom Körper als Mangelzustand wahrgenommen und emotional auch als solcher erlebt. Indem Du Dir Freiräume schaffst, beugst Du dem vor. Diese solltest Du konsequent in Deinen Tagesablauf einplanen. Häufig bist Du Dir nicht erfüllter Bedürfnisse gar nicht bewusst. Dabei ist es sinnvoll, wiederkehrend zu hinterfragen, ob Du mit Deiner Situation tatsächlich zufrieden bist. Achte dabei auf die eigenen Stimmungen und Gefühle. Geh ehrlich mit Dir um und nimm Dir Zeit dafür. Frage Dich, was es braucht, damit Du Dich glücklicher, zufriedener, ausgeglichener fühlst. Notiere dies; erstelle Dir eine Liste und arbeite an der Umsetzung eines jeden Punktes. Du wirst erleben, dass sich damit Deine innere Batterie auflädt. Dies ist nicht sofort und unmittelbar spürbar. Mit der Zeit wirst Du jedoch ausgeglichener agieren. Du findest wieder ins innere Gleichgewicht, zu einem ausgeglichenen Energiehaushalt, zurück.


Die innere Batterie und die Partnerschaft

Im Grunde verhält es mit den Bedürfnissen einer Partnerschaft nicht anders als mit den individuellen, eigenen Befindlichkeiten. Auch die Partnerschaft hat einen Akku, der regelmäßig aufgeladen werden will. Gegenseitige Aufmerksamkeit, ein gemeinsamer Kinobesuch oder das Essen mit Freunden tragen dazu bei. Erfolgt dies nicht hinreichend, treten Mangelerscheinungen in der Beziehung ein. Die Beziehung kühlt nach und nach ab, ohne dass Dir dies so recht gewahr wird. Häufig ist in diesem Falle von einem „Auseinanderleben“ die Rede. Faktisch ist jedoch der Beziehungs-Akku leer. Es wurden Gelegenheiten versäumt, diesen aufzuladen.


Dem kannst Du vorbeugen. Analog zum Umgang mit den eigenen Bedürfnissen gilt es auch hier zu ermitteln, welche Situationen Unzufriedenheit hervorrufen oder als störend erlebt werden. Da dies beide Partner betrifft, genügt es jedoch nicht, Dir diese Frage ausschließlich selbst zu stellen. Vielmehr benötigt dies eine offene Kommunikation gemeinsam mit dem Partner. Die Bereitschaft dazu muss beiderseits vorhanden sein. Mitunter muss diese Fähigkeit erst neu entwickelt werden. Unterstützen kann hierbei die Paarberatung Schaerer-Hansen. Dies ist übrigens auch virtuell, im Rahmen einer Paarberatung-Online möglich. Neben Beziehungstipps gibt es dort auch Informationen zu einer erfolgreichen Beziehungs-Kommunikation.


Fazit

Eigene Bedürfnisse ständig zurückzustellen, ist keine gute Entscheidung. Dies beeinträchtigt des eigenen Energiehaushaltes, birgt die Gefahr von physischer und emotionaler Erschöpfung und schadet der Beziehung. Folgende Schritte helfen Dir, Deinen Energiehaushalt auszugleichen:

  • Hinterfrag Deine aktuelle Situation kritisch.

  • Nimm Dir Zeit dafür.

  • Geh ehrlich mit Dir um.

  • Mach Dir eine Liste, mit Dingen, die Dich glücklicher und zufriedener machen.

  • Arbeite an der Umsetzung eines jeden Punktes auf Deiner Liste.

Du wirst feststellen, dass sich dieses Vorgehen positiv auf Deinen Energiehaushalt auswirkt. Deine innere Batterie lädt sich auf. Zudem belebt sich Deine Beziehung. Du hast mehr Spaß am Leben. Mit ein wenig Engagement ist dies gar nicht so schwer.


Liebe Grüsse Tomi

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